Nun ist alles wieder vorbei. Die zwei Wochen vergingen für alle gleichermaßen wie im Flug. Nachdem alle Zimmer beräumt waren und die ersten Eltern zum Abholen kamen, hieß es Abschied nehmen von all den wunderbaren Leuten, die in zwei Wochen nicht nur atemberaubende Ergebnisse erarbeiteten, sondern auch wie eine große Familie aneinandergewachsen waren. Es wurden Adressen und Telefonnummern getauscht, auch rollten einige Tränen, als es in verschiedene Richtungen davonging. Insgeheim freuen wir uns sicher alle auf den nächsten Sommer, in der Hoffnung, erneut zwei Wochen so verbringen zu können.
Der vorletzte Tag diente dem Aufräumen und Saubermachen. Da, wo Teams gearbeitet haben, sammelten sich verständlicherweise allerlei Überbleibsel der harten Arbeit. Zusätzlich wurden Auswertungsrunden abgehalten, um die zwei Wochen in den Teams Revue passieren zu lassen. Am späten Nachmittag entschied das Volleyballfinale über die ersten beiden Plätze: Sieger wurden die Spieler von "InTeam". Herzlichen Glückwunsch! Höhepunkt des Tages war die große Abschlussdisco, auf der Teilnehmer wie Betreuer miteinander tanzten und feierten.
Heute war es endlich soweit: die Abschlusspräsentation stand an! Alle waren fleißig am Helfen, egal wo: ob in der Jugendherberge, der Schule oder im Reiterhof Lorenz, dem Ort der Präsentation. Der Abend wurde ein voller Erfolg: mehr als 120 Personen kamen, um unsere Erarbeitungen zu bestaunen. Nach Essen und Trinken sowie einigen Pläuschchen gab es zur Krönung noch einen Live-Auftritt von Brocken GlazZ.
Heute gab es nochmal richtig viel Arbeit, weil das ein oder andere noch nicht den Vorstellungen entsprach. Dabei kam es leider stellenweise zu kleinen Pannen. Die meisten Projekte wurden abgeschlossen und zur Präsentation freigegeben. Die WIP-Gruppe arbeitete weiter am Moderationskonzept und der Reihenfolge für den großen Tag. Alle fiebern der Abschlusspräsentation entgegen. Trotzdem kam der Spaß natürlich nicht zu kurz. Eine Bootstour auf der Elbe und ein erstes entscheidendes Volleyballspiel lockerten den Tag auf.
Die Gruppen werken und feilen weiter an ihren Projekten und geben ihnen am Schnitt den letzten Schliff. Die WIP-Gruppe begann mit den Vorbereitungen für die Abschlusspräsentation und designte ein Teamlogo. Am Nachmittag und Abend standen wieder spannende Volleyballmatches an, ein eindeutiger Sieger steht aber noch nicht fest. Highlight des Abends: Open-Air-Filmvorstellung an der Mühle.
Langsam aber sicher werden Ergebnisse sichtbar. Die Trickfilmgruppe fing an, die fertigen Animationen zu vertonen, das Kurzfilmteam schloss die Dreharbeiten ab und auch das Making-Of zeigt Fortschritte. Die Mittagspause und der Abend wurde mit dem Volleyballturnier gefüllt. Der Tag klang mit einem entspannten Freiluftkino aus.
Heute war der Tagesausflugtag. Um 9.50 Uhr ging es für die erste Gruppe der Fahrradfahrer los nach Torgau. Nach zahlreichen Pannen wie gerissenen Ketten, Auffahrunfällen und platten Reifen erreichten die Helden nach anstrengenden dreieinhalb Stunden das ersehnte Ziel. Die zweite Gruppe, bereits per Bus hinkutschiert, wartete dort mit Speis" und Trank. Nach einem Picknick an der Elbe wurden die Fahrräder der ersten Gruppe feierlich der zweiten übergeben. Erschöpft, aber motiviert wurden am späten Abend die Massenszenen der Musikvideotruppe gedreht.
Wenden wir uns heute der Gruppe zu, über die wir erst sehr wenig berichtet haben. Das Trickfilmteam stellte heute ein paar schwierige Szenen fertig, für die guter Umgang mit den komplexen Schnittprogrammen erforderlich war. Die fertiggestellten Clips werden morgen vertont, was noch viel Arbeit bedeutet. Zum Mittagessen verwandelte die WIP-Gruppe die übliche Garage in eine Zombiestube. Die geschminkten Untoten mussten auch nach dem Dreh bis zum Nachmittag die Kostüme und Masken anbehalten. Vom Bäcker gab´s dafür Kekse spendiert. Mit den ersten drei Spielen des Volleyballturniers endete dieser arbeitsgeladene Tag.
Den Rekord im "Schnelldrehen von Szenen" knackte heute die Kurzfilmgruppe, indem sie 15 von 19 Szenen abfilmte. Die Höhepunkte waren die Aufnahmen eines fahrenden Autos vor dem Greenscreen und eine Verätzung mit Nebelmaschine. Nach dem Abendbrot ging es ab zum Nixenrockfestival in den Stadtpark Strehla, wo bis zur Nachtruhe kräftig abgepogt wurde.
Heute war ein besonderer Tag für die Reportagegruppe. Nach einem kurzen Frühstück um 6.30 Uhr ging es für das Team und dessen Leiter los zum Bauernhof Mahlitzsch. Dort angekommen gab es viel zu sehen. Selbstgebackenes Brot, frisch gemolkene Milch, Möhren, Tomaten und Paprika aus eigenem biologischen Anbau waren nur einige der leckeren Erzeugnisse, die das Team zum Mitagspicknick genießen durfte. Am Abend gab es die Geburtstagsdisco anlässlich des Geburtstags von Tobias.
Der heutige Tag begann zumindest für die Musikvideogruppe schon sehr früh. Um 7 Uhr früh machte sich das Team bereit zur Abfahrt nach Riesa. Nachdem Achmed - der Hausmeister - die Gruppe auf das Dach des zehnstöckigen Plattenbaus lotste, durfte die Gruppe die gesamte Ausrüstung plus Bandequipment plus Band dorthin verfrachten. Die Band performte, während das Kamerateam und die Maske herumwuselten, um den Auftritt in einer luftigen Höhe von 25 Metern möglichst perfekt auf Band zu haben. Da man sogar unten auf der Straße kräftig mittanzen konnte, musste der Dreh aufgrund der hohen Lautstärke leider vorzeitig beendet werden. Glücklicherweise waren alle wichtigen Szenen bereits abgefilmt. Zwei Teilnehmer von der Trickfilmgruppe erweiterten ihren Rekord, indem sie ihr Projekt um 220(!) Bilder am Tag bereicherte. Währenddessen arbeitete ein drittes Mitglied so eifrig, dass es sich unwesentlich mit einem Cutter verletzte. Wie immer waren auch die anderen Gruppen sehr fleißig. Für Interessenten startete später der große Reportagenacht, bei der viele spannende Reportagen von Referenten gezeigt wurden :D
Alle sind fleißig am Ackern und Pflügen …nein… das machen schon die Nachbarn. Aber einige Teams verfolgen so ehrgeizig ihr Ziel, dass sie sogar außerhalb der offiziellen Arbeitszeiten Heldentaten vollbringen. Erwähnt werden sollte hier besonders die WIP (Work In Progress) –Gruppe, die kurz vor dem verspäteten Abendbrot noch die allererste durchgehende Probe mit sehr guten Ergebnissen absolvierte. Auch die Kurzfilmleutchen präsentierten zum Abendbrot ihr fertiges Drehbuch und festgelegte Besetzung für die beiden Hauptrollen. Der Tag endete mit einem entspannten Volleyballspiel beim berühmten Strehlaer Sonnenuntergang.
So langsam spielen sich die Teams in ihre Rollen ein. Weiterhin entstehen nach und nach tolle Konzepte, vor allem die Storyboards erleben einen Wachstumsschub. Die Arbeit dauerte für einige Gruppen aufgrund der vielen Ideen und gewagten Vorstellungen bis spät in die Abendstunden, von Erschöpfung zeigen sich erste Spuren. Am Abend gab es Grillgut vom Feinsten, welches diese sofort verschwinden ließ. Heiß ging der Abend auch auf sein Ende zu, nämlich mit einem tollen Lagerfeuer :)
Sanft durch Sonnenstrahlen geweckt, begann der Tag mit einem fröhlichen Frühstück. Im gleißenden Sonnenlicht teilte uns die Projektleitung in unsere jeweilige Kreativgruppe ein. Hierbei wurden alle vorher genannten Wünsche soweit wie möglich umgesetzt. Nachdem wir es uns in unseren Fachräumen gemütlich gemacht hatten, begannen alle Gruppen mit Ideensammlung und Entwicklung von Storyboards. Die Kurzfilmgruppe konnte eine Geschichte sogar mithilfe einer einfachen Fotokamera komplett verfilmen. Zum Abend hin veranstaltete die Musikvideogruppe ein Psychopathen-Casting für alle Interessierten, die es auf die Rolle des Amokläufers abgesehen hatten. Das angedachte Lagerfeuer bei romantischem Sonnenuntergang wurde wegen des miserablen Wetters auf unbestimmte Zeit verschoben ;(
Als wir die vielen verkleideten Jugendlichen vorbeiziehesahen, wussten wir, dass wir richtig gefahren waren. „Willkommen in der Sächsischen Medienakademie“ waren die Worte, mit denen wir empfangen wurden. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, begann unser Aufenthalt mit dem Schreck, uns als typischer Charakter verschiedener Filmgenres vor die Kamera stellen zu müssen. Der Höhepunkt war die Station „Ausdruckstanz“, bei der sich alle Teilnehmer (im Kostüm!) zu Revuemusik bewegen mussten. Zur Belohnung gab’s den Backstagepass mit Foto und Bändchen (mit Aufdruck!). Nach dem Abendessen kamen wir zum Programmpunkt „k&ou