Vom Schauspiel zur Requisite

Beim Kurzfilm – egal ob für einen 20-Sekunden-Spot oder einen 10-Minuten-Kurzfilm – werden Geschichten erzählt. Wenn’s geht mit bewegten Bildern! Die Wasserrutschen-Werbefilme vom letzten Jahr haben gezeigt, dass man mit wenigen motivierten Leuten in kurzer Zeit eine Menge witziger Sachen machen kann. Aber auch andere Emotionen, wie Liebe, Trauer, Hass, Coolness, Spannung und Angst sind gut verfilmbar. Wer das einmal drauf hat, ist jederzeit in der Lage, andere Leute zu fesseln und zu begeistern.

Drehbuchschreiben lernen bei uns alle. Der Vorteil beim Kurzfilmteam ist, dass bei uns jeder mal alles machen kann, vom Schauspiel, über Kamera, Ton, bis zur Regie oder Requisite. Unterrichtet wird das klassische Filmhandwerk, schließlich wollen wir alle was fürs Leben lernen, aber am Ende sollen kleine Filme herauskommen, die man gerne an seine Freunde auf Youtube weiterschicken mag. Wichtig sind subversive Energie und Teamgeist, dann sind uns kaum Grenzen gesetzt.

Ergebnisse des Vortreffens

Innerhalb des Vorbereitungsworkshop wurden schon erste Treatments und Drehbücher entwickelt. Im Detail sind das

  1. "Chaos im Krankenhaus" von Anton Frankfurth (PDF)
    Zuerst sieht man eine Infusion und die Decke eines Krankenhausflurs aus der Sicht eines Patienten. Die Decke bewegt sich, gelegentlich sieht man einen Pfleger mit besorgtem Gesicht in die Kamera herabschauen. Wir hören das KLAPPERN von Instrumenten, Kabeln, etc. und das PIEPEN eines Lebensüberwachungsmonitors. ...
  2. "Ich schau dir in die Augen" von Till Gierlich und Saskia Schwer (PDF)
    MARIE (15), mit zerrissener, schmutziger Kleidung, liegt bewusstlos im Kofferraum eines Kombis, der mit schneller Geschwindigkeit durch die Nacht fährt. Sie erwacht und weiß nicht wo sie ist. ...
  3. "Einfach Ruhe" von Constantin Holzapfel (PDF)
    JÜRGEN (17) setzt sich an einen Tisch. Dazu holt er aus einer Tasche einen Block mit Stift und fängt an zu arbeiten. Kurze Zeit später kommt FRANZ (17) dazu. Er setzt sich einen Stuhl neben ihn und meint: „endlich mal ein bisschen Ruhe.“ Und zwinkert ihm zu. Jürgen nickt nur und beachtet ihn nicht weiter. Franz fängt an in der Gegend rumzuschauen, räuspert sich. Sein Blick trifft schließlich auf das Geschriebene von Jürgen. ...
  4. "Penner" von Axel Rommel (PDF)
    (TOTALE) Es ist Nacht. (TOTALE) MAIK (17) schläft zusammen mit 3 anderen männlichen Personen, HANS (16), THOMAS (17) und PETER (18), in einem Jugendherbergszimmer. TITELINSERT: Penner (NAHE) Maik liegt wach. (SCHWENKENDE AMERKANISCHE) Hans schnarcht laut, die anderen beiden schlafen ruhig.

Du willst Steffi und Thomas noch etwas fragen, hast noch eine Idee zu den Ergebnissen des Vortreffens? Dann schreibe den beiden über kurzspielfilm@kreativsprung.de

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